Meine Gesundheit schützen

Das Risiko schwer krank oder sogar pflegebedürftig zu werden, kann jeden treffen. Umso wichtiger ist es, frühzeitig und richtig vorzusorgen. Die für Sie wichtigsten Vorsorge-Empfehlungen haben wir auf einen Blick zusammengestellt:

Private Krankenvoll-Versicherung

Selbstständige, Freiberufler und Arbeitnehmer mit höherem Einkommen können eine private Krankenversicherung abschließen und deren Leistungen in vollem Umfang ausschöpfen. Sie erhalten so meist schneller einen Behandlungstermin und werden ambulant und stationär oft mit wirksameren Methoden behandelt. Die Beitragshöhe basiert auf der Wahl des Leistungsumfangs, der Selbstbeteiligung, Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Werden diese Leistungen nicht in Anspruch genommen, gewähren viele Institute eine Beitragsrückerstattung.

Kranken-Zusatzversicherung

Eine Kranken-Zusatzversicherung bietet sich für gesetzlich Krankenversicherte an, um sich im Krankheitsfall die Leistungen für Privatpatienten zu sichern. Tarife gibt es für die ambulante private Behandlung beim Haus- oder Facharzt und für die stationäre Behandlung im Krankenhaus durch den Chefarzt im Ein- oder Zweibettzimmer. Zu empfehlen sind auch Zahn-Zusatzversicherungen, die im bestimmten Rahmen Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kiefernorthopädie erstatten.

Krankengeld-Versicherung

Mit Krankentagegeld-Versicherungen sichern sich Selbstständige bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit die nötigen Einnahmen. Vor Abschluss ist zu entscheiden, ab wann die Tagegeldzahlung zur Begleichung des Einkommensausfalls beginnen soll. Die Tagegeld-Absicherung ist bis zur maximalen Höhe der eigenen Einkünfte möglich.

Dies empfiehlt sich auch für Angestellte ab dem 43. Tag der Krankschreibung. Denn nach sechs Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall deckt das Krankengeld Ihrer Krankenkasse nur einen Teil Ihres monatlichen Einkommens ab.

Krankenhaustagegeld-Versicherung

Krankenhaustagegeld-Versicherungen zahlen bei Krankenhaus-Aufenthalt ein vereinbartes Tagegeld und stellen damit finanzielle Mittel für Aufwendungen im Krankenhaus zur Verfügung. Denn neben Ihrer Zuzahlung pro Tag, müssen Sie in den meisten Fällen Telefon und Fernsehen selbst bezahlen.

Pflegeversicherung

Im Pflegefall reichen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung und das eigene Einkommen nicht aus, um die hohen Pflegekosten abzudecken. Dies gilt in besonderem Maße beim Aufenthalt in einem Pflegeheim.

Zunächst hat der Pflegebedürftige seinen Eigenanteil selbst zu übernehmen - entweder aus seinen laufenden Einkünften oder aus seinem Vermögen (zB. Immobilie, Kapitalanlage, Sparvermögen...). 

Unter Umständen müssen sich danach auch die Angehörigen an der Finanzierung beteiligen. Denn nach BGB besteht eine Unterhaltspflicht von Ehegatten, Kindern, Enkeln und Eltern. Erst zuletzt springen die Sozialhilfeträger ein.

Mit privaten Pflegerenten- und Pflege-Zusatzversicherungen spart man in gewünschtem Umfang die notwendigen Mittel zur Ergänzung der gesetzlichen Leistungen an und schützt damit die Familienangehörigen vor hohen finanziellen Belastungen. 

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